Ministerpräsident übergibt Fördermittel

Am 4. Juli besuchte uns Ministerpräsident Michael Kretschmer. Im Gepäck hatte er zwei Fördermittelbescheide für die Orgelrestaurierung über insgesamt 527.000 Euro. Die Mittel stammen aus dem Sonderprogramm  Denkmalpflege des Freistaates Sachsen sowie aus dem Orgel-Sonderprogramm der  Staatsministerin der Bundesregierung für Kultur und Medien. Mit diesen Mittel können wir die lang ersehnte Restaurierung und eine Erweiterung à Tannenberg in Angriff nehmen. Der Orgelbauer David Tannenberg war im 18. Jhd. aus Berthelsdorf nach Pennsylvanien ausgewandert und hatte dort eine brüderische Orgelbautradition begründet. Diese Art des Orgelbaus kehrt nun zurück nach Europa, zu uns nach Herrnhut.

Kindergarten erhält Namen

Am 15.6. erhielt der Kindergarten der Ev. Brüdergemeine, der seit einigen Jahren unter dem Dach der Herrnhuter Diakonie arbeitet, einen Namen. Er heißt ab nun Integrativer Kindergarten "Senfkorn". Mit einem Fest in und um den Kirchensaal herum, wurde dieses Ereignis am 15.6. gefeiert.

LEADER-Preis für den Saalverein

Am 12. Juni nahm Angelika Doliv, Vorsitzende der "Freunde und Förderer des Herrnhuter Kirchensaals" einen mit 2.000 Euro dotierten Preis der LEADER-Region Kottmar entgegen. 26 Vereine aus der gesamten Region hatten sich mit verschiedenen Ideen beworben und 15 von Ihnen wurden von einer Jury für die Förderung ausgewählt. Herzlichen Glückwunsch!

120 Jahre Comenius-Buchhandlung Herrnhut

Anlässlich dieses Jubiläums fanden am 9. Juni im und um unseren Kirchsaal herum die Feierlichkeiten statt. Am Nachmittag konnten sich die Kinder am Seifenblasenspiel der "Blubberey" erfreuen und dabei auch mitmachen, am Abend folgten ein Empfang, eine Singstunde rund ums Buch und als Höhepunkt ein Klezmer-Konzert mit dem Detlef-Hutschenreuther-Trio aus Dresden. Die Brüdergemeine gratuliert zum Jubiläum!

Synode zu Gast in Herrnhut

Vom 26. Mai bis 1. Juni tagte in Herrnhut die Synode (Kirchenparlament) der Europäisch-festländischen Provinz. Delegierte aus den Niederlanden und Suriname, Dänemark und Schweden, aus Tschechien, Lettland und Estland, aus Albanien, der Schweiz und den deutschen Gemeinden berieten eine Woche lang über anstehende Fragen und Herausforderungen der Herrnhuter Brüdergemeine. Viele helfen mit, dass sich die Gäste bei uns in Herrnhut wohl fühlen.

Erste Förderzusage für den Kirchensaal

Am 20.12.2017 war es soweit: Br. Biedermann nahm die erste Förderzusage für die Restaurierung des Kirchensaals entgegen. Aus Berlin war eigens dafür Friedrich-Wilhelm von Rauch von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gekommen. Begleitet wurde er von Regina Risy von der Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien. Die beiden Stiftungen fördern zusammen den Einbau der historischen Schwesternempore und der Lambris.

Parkpflegeseminar auf dem Gottesacker

Vom 28. bis 31.Oktober 2016 veranstaltete der Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V. in Zusammenarbeit mit dem Gottesackerverein sein 26. Parkseminar. Über 100 Helferinnen und Helfer waren in Herrnhut und haben Bäume gepflanzt oder verschnitten, Grabplatten gereinigt, Laub in großen Mengen zusammengerecht u.v.m. Bei Vorträgen informierten sich Interessierte über die Geschichte, Flora und Fauna des Gottesackers oder die Erfahrungen mit Formschnitt-Techniken in anderen Parks.

Am Sonntag wurde ein Scheck der Sparkassen-Stiftung zur Förderung des Seminars an den Gottesackerverein übergeben.

Die Brüdergemeine Herrnhut bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten und der Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien.

Gottesacker Herrnhut: Einsatzort des 26. Parkpflegeseminars

Besuch des Bundespräsidenten Joachim Gauck

Am Mittwoch, den 27. April 2016, besuchten Bundespräsident Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Frau Daniela Schadt unsere Gemeinde. Nach einem Termin bei der Kirchenleitung kamen sie gegen 16.30 Uhr zum Kirchensaal, wo sie von zahlreichen Menschen begrüßt wurden. Präsident Gauck trug sich in das Goldene Buch der Stadt Herrnhut ein, das auf einem Tisch neben der Zinzendorf-Büste bereit lag.


Im Kirchensaal wurde er von Pfarrehepaar Jill und Peter Vogt im Namen der Gemeinde willkommen geheißen und erhielt von Vorsteherin Angelika Doliv ein Modell einer weißen Kirchenbank als Andenken überreicht.  In kurzer, spontaner Rede sagte Gauck, dass dies sein dritter Besuch in Herrnhut sei und er die Brüdergemeine sehr schätze, gerade wegen ihrer besonderen Architektur, die die Gleichheit der Menschen zum Ausdruck bringe. Die Herrnhuter Tradition sei ein Schatz, auch für die deutsche und europäische Kulturgeschichte.

Ein Choral, der von Kantor Peter Kubath auf der Orgel gespielt wurde, und ein Eintrag im Gästebuch rundeten den Besuch im Saal ab. Anschließend führte der Weg auf den Gottesacker, wo Schwester Marlis Winter die Anlage der Grabfelder erläuterte. Gauck ließ es sich nicht nehmen, auch auf den Altan zu steigen, und besuchte zuletzt die Gräber der Familie Zinzendorf. Am Ende der Gottesackerallee warteten dann schon die Limusinen, um Herrn Gauck und Frau Schadt zur Sternmanufaktur zu bringen... Insgesamt war es für alle Beteiligten ein schöner Besuch, der von viel Herzlichkeit geprägt war.