Es geht wieder los...

Herzlich laden wir ein -- auch im Namen der Herrnhuter Diakonie -- zum traditionellen Gottesdienst im Grünen am Himmelfahrtstag, der  am 21. Mai um 9.30 Uhr an zwei Orten stattfindet: vor dem Anna-Nitschmann-Haus und im Garten vom Gästehaus Komenský. Der Ablauf der Versammlung ist an beiden Orten der gleiche.

Vor dem Anna Nitschmann-Haus ist die Zahl der Teilnehmer auf 40 Personen begrenzt. Wir möchten besonders diejenigen dorthin einladen, die Angehörige im Altenheim haben (am besten schon etwas eher kommen), und bitten um Verständnis, dass wir gegebenenfalls Leute in den Komenský-Garten weiterschicken. Im Komenský-Garten sind ausreichend Plätze vorhanden. Als Regenvariante stehen die "Arche" und der Große Konferenzraum im Komenský bereit.

Hygiene-Regeln sind zu beachten, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird empfohlen.

Die nächsten Versammlungen sind dann:

  • Singstunde am Samstag, 23.5.20 um 19 Uhr im Kirchensaal
  • Predigtversammlung am Sonntag, 24.5.20 um 9.30 Uhr im Kirchensaal

Corona-Archiv für die Netzgemeinde

Singstunden auf youtube:

Wohnzimmerandachten und Gebete

Lesungen in der Karwoche

Ostern

Videoandacht zum Sonntag Kantate, gestaltet vom Leistungskurs Religion der EZSH: zum Video

Sorgentelefon und Hilfsangebote

Das Büro der Gästearbeit im Kirchensaal ist die zentrale Anlaufstelle: Täglich (Montag-Freitag) wird Schw. Ilka Geisler oder jemand anderes dort sein, um Sorgen und Anfragen aller Art (aber auch Hilfsangebote) entgegenzunehmen, am besten per Telefon: 035873 / 30677. 

Unser Vorsteheramt ist ab dem 4.5. ebenfalls wieder geöffnet; Dienstags 9-11.30 Uhr sowie 14.30 bis 17.30 Uhr und Donnerstags von 9.30 bis 11.30 Uhr.

Unsere Fairhandlung ist wieder geöffnet. Dienstags und Donnerstags kann von 17 bis 18 Uhr eingekauft werden. Bitte Mund-Nasen-Schutz mitbringen! Auch Vorbestellung unter 30677 (10 bis 14 Uhr) ist möglich.

Bagger im Kirchensaal

So etwas sieht man nicht alle Tage...der nächste Arbeitseinsatz ist in vollem Gange. Nun werden die alten Heizkanäle abgerissen. Viele Schubkarren voll mit Bauschutt wurden schon aus dem Kirchensaal gefahren. Am Samstag wird sauber gemacht, damit auch der Saal bereit ist für den Deutsch-Tschechischen Partnergemeintag.

Auf's Baugerüst? Noch nicht ganz

Am 30. August starteten wir -  morgens um 7 -  die erste Gemeindeaktion auf der Baustelle und begannen unter fachlicher Anleitung von Br. Daniel Neuer mit dem Ausbau des Dielenfußbodens. Die Arbeiten gingen zügig voran. Am Samstag fassten mehr als 40 Leute mit an und beendeten die Arbeit.  Eine tolle Aktion; Danke allen Helferinnen und Helfern!

Auftakt mit Schlussakord

Nachdem am 18. August in einem festlichen Gottesdienst unsere historische Schuster-Orgel verabschiedet und damit die Bauphase offiziell eröffnet wurde, begann die Orgelbaufirma Hermann-Eule aus Bautzen unverzüglich mit dem Ausbau der Orgel. Die Kisten mit den Pfeifen und den vielen anderen Teilen werden nun in die Orgelwerkstatt nach Bautzen gebracht, wo die Restaurierung und Erweiterung in den nächsten beiden Jahren stattfindet.

Neue Papierkörbe für den Gottesacker

Am 29. Mai übergaben Erik, Sebastian, Marvin und Marvin von der Förderschule der Herrnhuter Diakonie mit ihren Betreuern Herrn Reichelt und Frau Herzog der Gemeinde sechs neu hergestellte Papierkörbe für den Gottesacker. Zuerst wurde auf die Fertigstellung angestoßen und dann durften die Jugendlichen mit Br. Burckhardt die Körbe selbst aufstellen. Ein Dank geht auch an Max und André, die bei der Übergabe nicht dabei sein konnten.

Neue Schule eingeweiht - die BG gratuliert

Ende März wurde das neue Schulhaus der Evangelischen Zinzendorfschulen nach nicht einmal zweijähriger Bauzeit eingeweiht. Auch der Ministerpräsident Michael Kretschmer kam und gratulierte. Die Brüdergemeine überreichte der Schulgemeinschaft eine originale Kirchenbank aus unserem Kirchensaal für den neuen Andachtsraum.

Ministerpräsident übergibt Fördermittel

Am 4. Juli 2018 besuchte uns Ministerpräsident Michael Kretschmer. Im Gepäck hatte er zwei Fördermittelbescheide für die Orgelrestaurierung über insgesamt 527.000 Euro. Die Mittel stammen aus dem Sonderprogramm  Denkmalpflege des Freistaates Sachsen sowie aus dem Orgel-Sonderprogramm der  Staatsministerin der Bundesregierung für Kultur und Medien. Mit diesen Mittel können wir die lang ersehnte Restaurierung und eine Erweiterung à Tannenberg in Angriff nehmen. Der Orgelbauer David Tannenberg war im 18. Jhd. aus Berthelsdorf nach Pennsylvanien ausgewandert und hatte dort eine brüderische Orgelbautradition begründet. Diese Art des Orgelbaus kehrt nun zurück nach Europa, zu uns nach Herrnhut.

Besuch des Bundespräsidenten Joachim Gauck

Am Mittwoch, den 27. April 2016, besuchten Bundespräsident Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Frau Daniela Schadt unsere Gemeinde. Nach einem Termin bei der Kirchenleitung kamen sie gegen 16.30 Uhr zum Kirchensaal, wo sie von zahlreichen Menschen begrüßt wurden. Präsident Gauck trug sich in das Goldene Buch der Stadt Herrnhut ein, das auf einem Tisch neben der Zinzendorf-Büste bereit lag.


Im Kirchensaal wurde er von Pfarrehepaar Jill und Peter Vogt im Namen der Gemeinde willkommen geheißen und erhielt von Vorsteherin Angelika Doliv ein Modell einer weißen Kirchenbank als Andenken überreicht.  In kurzer, spontaner Rede sagte Gauck, dass dies sein dritter Besuch in Herrnhut sei und er die Brüdergemeine sehr schätze, gerade wegen ihrer besonderen Architektur, die die Gleichheit der Menschen zum Ausdruck bringe. Die Herrnhuter Tradition sei ein Schatz, auch für die deutsche und europäische Kulturgeschichte.

Ein Choral, der von Kantor Peter Kubath auf der Orgel gespielt wurde, und ein Eintrag im Gästebuch rundeten den Besuch im Saal ab. Anschließend führte der Weg auf den Gottesacker, wo Schwester Marlis Winter die Anlage der Grabfelder erläuterte. Gauck ließ es sich nicht nehmen, auch auf den Altan zu steigen, und besuchte zuletzt die Gräber der Familie Zinzendorf. Am Ende der Gottesackerallee warteten dann schon die Limusinen, um Herrn Gauck und Frau Schadt zur Sternmanufaktur zu bringen... Insgesamt war es für alle Beteiligten ein schöner Besuch, der von viel Herzlichkeit geprägt war.