Barock und dennoch schlicht

Die "Freunde und Förderer des Herrnhuter Kirchensaals e.V." laden zu einem besonderen Wochenende ein: Vom 15. bis 18. Juni haben Interessierte aus Nah und fern die Gelegenheit, unsere Brüdergemeine mit ihrer Geschichte und Spiritualität hautnah zu erleben.
Nähere Informationen und Anmeldung

Erste Förderzusage für den Kirchensaal

Am 20.12.2017 war es soweit: Br. Biedermann nahm die erste Förderzusage für die Restaurierung des Kirchensaals entgegen. Aus Berlin war eigens dafür Friedrich-Wilhelm von Rauch von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gekommen. Begleitet wurde er von Regina Risy von der Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien. Die beiden Stiftungen fördern zusammen den Einbau der historischen Schwesternempore und der Lambris.

Glückwünsche aus Herrnhut

Bei einem Empfang in der Sächsischen Staatskanzlei am 13. November überbrachte Br. Vogt dem neugewählten Ministerpräsidenten Michael Kretschmer die herzlichen Segenswünsche der Brüdergemeine. In den letzten Jahren ist Herr Kretschmer als Bundestagsabgeordneter häufig in Herrnhut gewesen, teils um an besonderen Veranstaltungen teilzunehmen (Vortrag von Margot Käßmann 2014, ZDF-Fernsehgottesdienst 2016), teils um Förderprojekte anzuregen und zu begleiten. Auch in Zukunft wolle er sich für Herrnhut weiter einsetzen, ließ er Br. Vogt wissen, insbesondere im Blick auf das Stadtjubiläum 2022.

Gemeinsam unter’m Stern

Fernsehgottesdienst aus Herrnhut

Am 04.12.2016 übertrug das ZDF unseren Gottesdienst zum 2. Advent live aus dem Herrnhuter Kirchensaal. Unter dem Mottto »Unter einem guten Stern« erzählen Gemeindeglieder Hoffnungsgeschichten, die mit dem Herrnhuter Stern verbunden sind. Wir laden Sie ein, nachträglich mit dabei zu sein. In der Mediatek des ZDF’s können Sie den Gottesdienst in den nächsten Monaten noch verfolgen. [Link]

Parkpflegeseminar auf dem Gottesacker

Vom 28. bis 31.Oktober 2016 veranstaltete der Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V. in Zusammenarbeit mit dem Gottesackerverein sein 26. Parkseminar. Über 100 Helferinnen und Helfer waren in Herrnhut und haben Bäume gepflanzt oder verschnitten, Grabplatten gereinigt, Laub in großen Mengen zusammengerecht u.v.m. Bei Vorträgen informierten sich Interessierte über die Geschichte, Flora und Fauna des Gottesackers oder die Erfahrungen mit Formschnitt-Techniken in anderen Parks.

Am Sonntag wurde ein Scheck der Sparkassen-Stiftung zur Förderung des Seminars an den Gottesackerverein übergeben.

Die Brüdergemeine Herrnhut bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten und der Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien.

Gottesacker Herrnhut: Einsatzort des 26. Parkpflegeseminars

Besuch des Bundespräsidenten Joachim Gauck

Am Mittwoch, den 27. April, besuchten Bundespräsident Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Frau Daniela Schadt unsere Gemeinde. Nach einem Termin bei der Kirchenleitung kamen sie gegen 16.30 Uhr zum Kirchensaal, wo sie von zahlreichen Menschen begrüßt wurden. Präsident Gauck trug sich in das Goldene Buch der Stadt Herrnhut ein, das auf einem Tisch neben der Zinzendorf-Büste bereit lag.


Im Kirchensaal wurde er von Pfarrehepaar Jill und Peter Vogt im Namen der Gemeinde willkommen geheißen und erhielt von Vorsteherin Angelika Doliv ein Modell einer weißen Kirchenbank als Andenken überreicht.  In kurzer, spontaner Rede sagte Gauck, dass dies sein dritter Besuch in Herrnhut sei und er die Brüdergemeine sehr schätze, gerade wegen ihrer besonderen Architektur, die die Gleichheit der Menschen zum Ausdruck bringe. Die Herrnhuter Tradition sei ein Schatz, auch für die deutsche und europäische Kulturgeschichte.

Ein Choral, der von Kantor Peter Kubath auf der Orgel gespielt wurde, und ein Eintrag im Gästebuch rundeten den Besuch im Saal ab. Anschließend führte der Weg auf den Gottesacker, wo Schwester Marlis Winter die Anlage der Grabfelder erläuterte. Gauck ließ es sich nicht nehmen, auch auf den Altan zu steigen, und besuchte zuletzt die Gräber der Familie Zinzendorf. Am Ende der Gottesackerallee warteten dann schon die Limusinen, um Herrn Gauck und Frau Schadt zur Sternmanufaktur zu bringen... Insgesamt war es für alle Beteiligten ein schöner Besuch, der von viel Herzlichkeit geprägt war.