Robinson und Freitag im Kirchgarten

Das in der Oberlausitz bekannte Dronte-Theater um Olaf Bretschneider machte am 2.10. Station in unserem Kirchgarten. Im Rahmen der interkulturellen Woche erzählten sie die Geschichte der (Nicht-) Rettung von Robinson und Freitag von ihrer einsamen Insel. Sie nahmen dabei unsere Vorstellungen von Zivilisiertheit unter die Lupe und aufs Korn. Danke für dieses Gastspiel!

Daniel Kallauch in Herrnhut

Zur Mit-Mach-Show für die ganze Familie mit Daniel Kallauch kamen am 16. September viele Gäste zu uns in den Kirchensaal. Familien der Hutbergregion waren von Brüdergemeine und Herrnhuter Diakonie eingeladen zu einem Programm voller Musik, Witz und Tanz - alles nicht nur zum Anschauen, sondern zum Mitmachen.  Daniel Kallauch spielte seine Hits wie "Volltreffer", aber v.a. Musik aus seinem Programm "Knallvergnügt". Das Projekt wurde gefördert durch den Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien - Netzwerkstelle Kulturelle Bildung.

Pop-Oratorium rockt den Kirchensaal

Am 09. September begeisterte die erste Aufführung des Pop-Oratoriums zur Schöpfungsgeschichte "Und dann war Licht" die Gäste im Kirchensaal. Gemeinsam musizierten Schüler*innen und Lehrer*innen der Ev. Zinzendorfschulen sowie Mitglieder unserer Gemeinde unter der Leitung von Kantorin Christiane Rönsch. 48 Sänger*innen und 10 Instrumentalisten führten das Werk von Eugen Eckert und Thomas Gabriel auf. Dabei wurde die rekonstruierte Schwesternempore im Kirchensaal kunstvoll illuminiert - ein Genuss für alle Sinne.

Comenius-Labyrinth

In den Herbstferien entstand im Rahmen einer Mitmachwerkstatt unter Leitung der Künstlerin Gretl Kautzsch und mit SchülerInnen der EZSH mitten in der Kirchsaalbaustelle ein Labyrinth. Die Kinder und Jugendlichen beschäftigten sich dazu mit der Idee des "Labyrinths der Welt" von Johann Amos Comenius, dessen Todestag sich im November zum 350. Mal jährt. Das Labyrinth ist vom 10. bis 16.11.20 täglich von 10-14 Uhr zu besichtigen, geplante Veranstaltungen müssen leider aufgrund von Corona entfallen.

Richtfest

...für die neue alte Schwesternempore feierten wir bereits am 12. Juni 2020. Nach dem Richtspruch von Zimmermeister Maik Seeliger aus Berthelsdorf mußte Br. Vogt einen ziemlich langen Nagel in die Brüstung der neuen Empore einschlagen. Nicht ganz so einfach, denn die Empore besteht aus sehr hartem Weißtannenholz.

Auftakt mit Schlussakord

Nachdem am 18.8.19 in einem festlichen Gottesdienst unsere historische Schuster-Orgel verabschiedet und damit die Bauphase offiziell eröffnet wurde, begann die Orgelbaufirma Hermann-Eule aus Bautzen unverzüglich mit dem Ausbau der Orgel. Die Kisten mit den Pfeifen und den vielen anderen Teilen werden nun in die Orgelwerkstatt nach Bautzen gebracht, wo die Restaurierung und Erweiterung in den nächsten beiden Jahren stattfindet.

Neue Schule eingeweiht - die BG gratuliert

Ende März wurde das neue Schulhaus der Evangelischen Zinzendorfschulen nach nicht einmal zweijähriger Bauzeit eingeweiht. Auch der Ministerpräsident Michael Kretschmer kam und gratulierte. Die Brüdergemeine überreichte der Schulgemeinschaft eine originale Kirchenbank aus unserem Kirchensaal für den neuen Andachtsraum.

Ministerpräsident übergibt Fördermittel

Am 4. Juli 2018 besuchte uns Ministerpräsident Michael Kretschmer. Im Gepäck hatte er zwei Fördermittelbescheide für die Orgelrestaurierung über insgesamt 527.000 Euro. Die Mittel stammen aus dem Sonderprogramm  Denkmalpflege des Freistaates Sachsen sowie aus dem Orgel-Sonderprogramm der  Staatsministerin der Bundesregierung für Kultur und Medien. Mit diesen Mittel können wir die lang ersehnte Restaurierung und eine Erweiterung à Tannenberg in Angriff nehmen. Der Orgelbauer David Tannenberg war im 18. Jhd. aus Berthelsdorf nach Pennsylvanien ausgewandert und hatte dort eine brüderische Orgelbautradition begründet. Diese Art des Orgelbaus kehrt nun zurück nach Europa, zu uns nach Herrnhut.

Besuch des Bundespräsidenten Joachim Gauck

Am Mittwoch, den 27. April 2016, besuchten Bundespräsident Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Frau Daniela Schadt unsere Gemeinde. Nach einem Termin bei der Kirchenleitung kamen sie gegen 16.30 Uhr zum Kirchensaal, wo sie von zahlreichen Menschen begrüßt wurden. Präsident Gauck trug sich in das Goldene Buch der Stadt Herrnhut ein, das auf einem Tisch neben der Zinzendorf-Büste bereit lag.


Im Kirchensaal wurde er von Pfarrehepaar Jill und Peter Vogt im Namen der Gemeinde willkommen geheißen und erhielt von Vorsteherin Angelika Doliv ein Modell einer weißen Kirchenbank als Andenken überreicht.  In kurzer, spontaner Rede sagte Gauck, dass dies sein dritter Besuch in Herrnhut sei und er die Brüdergemeine sehr schätze, gerade wegen ihrer besonderen Architektur, die die Gleichheit der Menschen zum Ausdruck bringe. Die Herrnhuter Tradition sei ein Schatz, auch für die deutsche und europäische Kulturgeschichte.

Ein Choral, der von Kantor Peter Kubath auf der Orgel gespielt wurde, und ein Eintrag im Gästebuch rundeten den Besuch im Saal ab. Anschließend führte der Weg auf den Gottesacker, wo Schwester Marlis Winter die Anlage der Grabfelder erläuterte. Gauck ließ es sich nicht nehmen, auch auf den Altan zu steigen, und besuchte zuletzt die Gräber der Familie Zinzendorf. Am Ende der Gottesackerallee warteten dann schon die Limusinen, um Herrn Gauck und Frau Schadt zur Sternmanufaktur zu bringen... Insgesamt war es für alle Beteiligten ein schöner Besuch, der von viel Herzlichkeit geprägt war.