"Reformation im östlichen Europa"

Am 18.06.2017 wurde im Anschluss an den ökumenischen Gottesdienst im Kirchensaal die Ausstellung Reformation im östlichen Europa - Die böhmischen Länder eröffnet. Wir freuen uns, die deutsch-tschechische Ausstellung des Kulturforums Osteuropa aus Potsdam zur Reformation in den Böhmischen Ländern in Herrnhut zeigen zu können. Sie erzählt die bewegte Geschichte des tschechischen Protestantismus von Jan Hus bis ins 20. Jahrhundert und bildet so einen wichtigen Impuls zum Reformationsgedenken in unserer Grenzregion. Die Ausstellung ist bis zum 13. Juli 2017 in Herrnhut zu sehen. Der Kirchensaal ist jeden Tag geöffnet (hinterer Eingang Brüderseite und zu Öffnungszeiten der Unitätsausstellung Haupteingang Schwesternseite).

Besuch vom Förderverein der Stiftung KiBa

Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir am 11. Juni viele Gäste bei unserem Kirchencafé nach dem Gottesdienst begrüßen. U.a. hatten sich etwa 80 Mitglieder des Fördervereins der Stiftung Kirchenbau auf den Weg nach Herrnhut gemacht. Gästepfarrerin Erdmuthe Frank, Pfarrer Dr. Peter Vogt und Angelika Doliv von unserem Kirchbauverein informierten die Gäste über unser Gemeindeleben und unsere Ideen für die Sanierung des Kirchensaals. Anschließend besuchten die Gäste den Gottesacker und das Zinzendorfschloss in Berthelsdorf.

»Gott zur Ehr’ dem Nächsten zur Wehr«

Der allgemeine Leitspruch aller Feuerwehren wurde den Herrnhutern am 7. Mai bei einer Schauvorführung eindrücklich  ins Gedächtnis gerufen: Zu Ihrem 140. Jubiläum führten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Herrnhut und der Wehren der umliegenden Orte einen Löschangriff direkt am Kirchensaal durch. Als zweiten Höhepunkt konnten die Umstehenden eine ebenfalls simulierte Höhenrettung einer Person vom Glockenturm des Kirchensaales erleben.

Gemeinsam unter’m Stern

Fernsehgottesdienst aus Herrnhut

Am 04.12.2016 übertrug das ZDF unseren Gottesdienst zum 2. Advent live aus dem Herrnhuter Kirchensaal. Unter dem Mottto »Unter einem guten Stern« erzählen Gemeindeglieder Hoffnungsgeschichten, die mit dem Herrnhuter Stern verbunden sind. Wir laden Sie ein, nachträglich mit dabei zu sein. In der Mediatek des ZDF’s können Sie den Gottesdienst in den nächsten Monaten noch verfolgen. [Link]

Parkpflegeseminar auf dem Gottesacker

Vom 28. bis 31.Oktober 2016 veranstaltete der Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V. in Zusammenarbeit mit dem Gottesackerverein sein 26. Parkseminar. Über 100 Helferinnen und Helfer waren in Herrnhut und haben Bäume gepflanzt oder verschnitten, Grabplatten gereinigt, Laub in großen Mengen zusammengerecht u.v.m. Bei Vorträgen informierten sich Interessierte über die Geschichte, Flora und Fauna des Gottesackers oder die Erfahrungen mit Formschnitt-Techniken in anderen Parks.

Am Sonntag wurde ein Scheck der Sparkassen-Stiftung zur Förderung des Seminars an den Gottesackerverein übergeben.

Die Brüdergemeine Herrnhut bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten und der Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien.

Gottesacker Herrnhut: Einsatzort des 26. Parkpflegeseminars

Besuch des Bundespräsidenten Joachim Gauck

Am Mittwoch, den 27. April, besuchten Bundespräsident Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Frau Daniela Schadt unsere Gemeinde. Nach einem Termin bei der Kirchenleitung kamen sie gegen 16.30 Uhr zum Kirchensaal, wo sie von zahlreichen Menschen begrüßt wurden. Präsident Gauck trug sich in das Goldene Buch der Stadt Herrnhut ein, das auf einem Tisch neben der Zinzendorf-Büste bereit lag.


Im Kirchensaal wurde er von Pfarrehepaar Jill und Peter Vogt im Namen der Gemeinde willkommen geheißen und erhielt von Vorsteherin Angelika Doliv ein Modell einer weißen Kirchenbank als Andenken überreicht.  In kurzer, spontaner Rede sagte Gauck, dass dies sein dritter Besuch in Herrnhut sei und er die Brüdergemeine sehr schätze, gerade wegen ihrer besonderen Architektur, die die Gleichheit der Menschen zum Ausdruck bringe. Die Herrnhuter Tradition sei ein Schatz, auch für die deutsche und europäische Kulturgeschichte.

Ein Choral, der von Kantor Peter Kubath auf der Orgel gespielt wurde, und ein Eintrag im Gästebuch rundeten den Besuch im Saal ab. Anschließend führte der Weg auf den Gottesacker, wo Schwester Marlis Winter die Anlage der Grabfelder erläuterte. Gauck ließ es sich nicht nehmen, auch auf den Altan zu steigen, und besuchte zuletzt die Gräber der Familie Zinzendorf. Am Ende der Gottesackerallee warteten dann schon die Limusinen, um Herrn Gauck und Frau Schadt zur Sternmanufaktur zu bringen... Insgesamt war es für alle Beteiligten ein schöner Besuch, der von viel Herzlichkeit geprägt war.